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Der Analverkehr!
Kaum ein Thema, welches für soviel "Diskussionen" und Mißverständnisse sorgt.
Warum eigentlich?
Warum finden es Menschen sehr erregend?
Die Analregion ist "nerval" sehr gut versorgt. Das heißt, dort gibt es viele Nervenendigungen, die sensible Informationen an das Gehirn weiterleiten.
Zu den sensiblen Empfindungen gehören Berührung, Temperatur, Vibration und natürlich auch Schmerz.
Von daher ist diese Gegend des Körpers sehr empfindsam und wird auch als erogene Zone angesehen.
Man sollte nie vergessen, dass in sehr empfindsamen Regionen leicht Lust aber auch leicht Schmerz auslösbar sind. Deshalb ist immer Vorsicht angesagt!
Ein weiterer Lustfaktor könnte auch eine Tabuisierung des Analverkehrs sein!
Diese Form des Sex hat -oh welch Überaschung- schon seit Jahrtausenden seine Anhänger, aber auch Gegner. Die christliche Kirche -oh welch neues Wunder- war einer von ihnen.
Viele Illustrationen schon aus der Antike zeigen den Analverkehr bildlich dargestellt.
Die heutige Pornoindustrie hat ihren Teil dazu beigetragen, dass diese Form der Liebe wieder in unsere heterosexuellen Schlafzimmer einzieht. In den gleichgeschlechtlichen "Darkrooms" ;) ist diese Technik natürlich immer sehr verbreitet gewesen, aber nicht "ein Muss".

WICHTIG IST: "Es ist nichts Schlimmes am Analsex!" ABER "Es ist nicht schlimm, KEINEN Gefallen daran zu finden!"

Die AnatomieBearbeiten


Wie bei allem im Leben muss man wissen, was man da tut! Deswegen zuerst das Nötigste und vielleicht Langweiligste: die Anatomie.
Ja, es ist ein "Ausgang" des Körpers. Es ist das Ende des Gastrointestinaltraktes. Eigentlich ist es eine Art Schlauch, der an der einen und anderen Stelle etwas ausgebeulter ist und das Futter "meist" in nur eine Richtung transportiert.
Angefangen im Mund geht es über Speiseröhre, Magen, den drei Dünndarmabschnitten in den Blinddarm mit Wurmfortsatz und über die fünf Dickdarmabschnitte (aufsteigender, querlaufender, absteigender, das "Senna-S" ;) in das Rektum) in die Keramik (hoffentlich!).
Das Endprodukt der Verdauung kennen wir alle. Das ist aber nichts anderes als das, was wir oben reingestopft haben und dann durch Verdauungssaft des Magens (Salzsäure), Galle (grüngelbes, bitteres Zeug aus der Leber), Bauchspeicheldrüsensaft und Bakterien des Darmschlauches zu dem wird, was wir schnell wegspülen.
Da haben wir auch schon eine Gefahr des "Hintertürchenabenteuers". Bakterien sind erstmal nix schlimmes. Wir haben Milliarden und Abermilliarden davon AUF und IN uns! Wenn jede Bakterienart dort bleibt wo sie ist, kann nix passieren. Aber wenn man sie unfreiwillig umsiedelt werden sie sauer und es kann zu bösen Folgen kommen. Wer kann es ihnen verübeln!
Dass heißt: BLEIBT SAUBER! Bevor man durch eine andere Tür geht immer schön Waschiwaschi machen! ;)
Klingt logisch, ist aber bei Mißachtung immer wieder Ursache für schmerzhafte Harnwegsinfekte, Durchfallerkrankungen bis hin zur Sepsis (umgangssprachlich Blutvergiftung = Bakterien im Blut = endet öfter mal tödlich).
Gehen wir doch mal näher ran ans Geschehen. NEIN, jetzt kommt kein Foto meines Allerwertesten! Es soll doch um was Schönes gehen! ;)
Schauen wir uns die Anatomie von unserer Seite als Erforscher an. Zwischen den meist knackigen, saftigen Hinterbacken befindet sich das erhoffte Ziel. Dieses "Türchen" wird durch zwei Wächter in Form von zwei Schließmuskeln bewacht. Ihre Aufgabe ist es nix ohne Erlaubnis raus zu lassen! "Ey, Du kommst hier net raus"
Der äußere und von unserer Seite sichtbare kann willkürlich kontrolliert werden. Das kennt jeder, der einen Magandarminfekt hatte und fünf Meter vor dem Porzellan gedacht hat "OHOH"!
Da wir gelernt haben diesen Freund anzuspannen und nicht zu entspannen (Wäre in der einen oder anderen Situation auch schlecht, wenn man diese Kommandos verwechselt) muss diese Fähigkeit auch erstmal trainiert werden! Heißt, meist geht der Wunsch von "griechischem" Verkehr nicht gleich beim ersten mal gut. Selbstverständlich gibt es auch in dieser Spielart Naturtalente. Der Rest sollte nicht verzweifeln, sondern Spaß am Training haben!
GEDULD HABEN DU MUSST
Der zweite Türsteher ist gleich hinter dem Ersten (von unserer Erforscherseite aus gesehen)
Dieser nimmt von unserem "bewussten" Gehirn keinerlei Befehle entgegen. Da könnt ihr mental noch so brüllen. Er reagiert normalerweise automatisch wenn sich die Rektumampulle gefüllt hat. Ab einer gewissen Dehnung des dahinterliegenden Schlauchs öffnet er sich von ganz alleine. Für die letzten fünf Meter zum stillen Örtchen hilft uns dann nur noch der äußere Wächter! Gut wenn dieser eher ein "Arnie Schwarzenegger" und nicht Günni Jauch ist! ;)
Aber auch dieser kann trainiert werden. Dazu ist meist ebenfalls viel Geduld und Hingabe notwendig!
Wer jetzt Angst hat, dieses Bollwerk zu verwirren und im Ernstfall eine Inkontinenz (Ja, diese gibt es auch hinnerum) zu bekommen, kann beruhigt werden. Inkontinenz ist zwar möglich, aber dazu muss man die Schließmuskel schon ernsthaft verletzt haben. Das ist nicht einfach und geschieht eigentlich nur bei roher Gewalt und scharfen oder spitzen Gegenständen! NEIN meine Herren, SO spitz könnt ihr gar nicht sein!
Sollte es euch und die zwei Muskeln dann irgendwann gelingen, nach Stunden des prickelnden erotischen Trainings zu entspannen, kommt der "Entdecker" in den Bereich des Rektums. Dieser Schlauch ist 15-18 cm lang. Das sollte für den Durchschnitts"Knüppel" reichen.
Die Vagina ist übrigens "nur" im Schnitt 7 cm lang und dehnt sich bei Erregung (Jaja, auch Frauen haben einen Steifen) bis auf 11 cm.
Nun sind wir an einem der Hauptgründe gegen Analvrkehr! Da ist doch jetzt bestimmt sehr viel Igittigit und Ihbaba!
Normalerweise füllt sich das Rektum nach und nach. Ab einer gewissen Menge verspürt man einen gewissen Drang. Sollte man (Frau natürlich auch) vorher sein Geschäft erledigt haben, sollte NICHTS mehr im Rektum sein.

Das "Schmutzige"Bearbeiten

Eine Anal- und Rektumdusche oder gar eine Mikroklyst (nutzt man zum Abführen) ist aus hygienischer Sicht nicht nötig!
Die Bakterien des Darmes bekommt man damit eh nicht suffizient weg. Und diese sind das eigentlich "Gefährliche".
Bei normaler und gängiger Analhygiene bei Toilettengängen und eine äußerliche Reinigung sollten unangenehme Gerüche ausreichend entfernen. Zusätzlich kann man natürlich auch mit Duftölen bei einer vorherigen Massage entgegenwirken! ;) Probiert es einfach aus.
Die Schleimhaut des Rektums ist weich und glatt. Bei Männern kann man an der Vorderseite die Prostata tasten und bei genug Übung diese auch "melken".
Dieser Bereich ist BESONDERS vorsichtig zu behandeln! Hinter der Schleimhaut findet sich eine dünne Muskelschicht, die die Entleerung des Rektums unterstüzt. Aber wie bei Euren "Selbstversuchen" zu merken ist, benötigt man auch die Bauchpresse mitunter um die richtige Richtung einzuschlagen! Diese dünne Muskeln sind nicht gerade die Stärksten.
Nach der "Aussenhaut" des Schlauches befindet sich gleich der Becken- und Bauchraum. Sollten Bakterien oder gar Ighittigit und Bähbäh dorthingelangen, kann eine böse Infektion des Bauchraumes entstehen, welche meist nur mit Not-OP(s), Intensivstation und künstlicher Beatmung zu therapieren ist. Das macht auch nur häßliche Narben. Naja, eigentlich nur eine von oben bis unten am Bauch mit einer halbmondförmigen Kurve um den Bauchnabel.
Also sollten aus Liebe zum Partner Gewalt vermieden, scharfe Fingernägel und spitze Gegenstände NIE in diese Region eingeführt werden!
Ein wichtiger Nachteil gegenüber der Vagina, Mumu, Muschi, Lusthöhle, Klara oder wie auch immer ihr diesen wunderschönen Ort nennt, ist, dass das Rektum und die Analregion keine Drüsen besitzt um genug natürliches Gleitmittel zu produzieren.
Speichel kann als Ersatz dienen. Sicherer und einfacher ist eine professionelle Schmierflüssigkeit zu nehmen. Sollte man "Pariser" benutzen, sollte man Vaseline oder ähnliches meiden und nur Gleitgele verwenden, die auf Wasserbasis oder Silikonbasis sind! Alles andere würde das Kondom nur zum Reißen bringen.
Keine Sorgen. Ihr könnt dann nicht schwanger werden, auch wenn der Ausspruch "Arschgeburt" dieses vermuten lassen könnte.
Aber die Schleimhaut des Darmes und die Harnröhre des Mannes und die Eichel können als Eintrittspforte für schwerwiegendere Infektionen dienen, z.B. einen Harnwegsinfekt durch E. Coli (Darmbakterium). Wer heutzutage noch glaubt, Aids bekommen nur Menschen, die daran auch glauben oder Hepatitis sei eine Vorspeise in Timbuktu, sollte seinen Fortpflanzungstrieb bitte unterdrücken und sein Geschlechtsteil bitte abschneiden oder zunähen lassen. Dann wird das "Ding" zwischen Euren Beinen nämlich wirklich zur Waffe!
Wenn Ihr glaubt genug, Gleitmittel genommen zu haben, dann nehmt mehr!
Nach ausreichender Entspannung und evtl. Vordehnung dieser sensiblen und lustvollen Zone sollte das Vordringen sehr behutsam und langsam vorgehen. Sollten Schmerzen auftreten, bitte bitte INNEHALTEN, und bitte nicht schwungvoll zurückziehen!
Sollte alles passen und ihr seit verschmolzen, dann sollte EINER von Beiden sich anfangen zu bewegen! Macht es "sanft" und steigert es vorsichtig!
Probiert es aus. Und denkt dran, es ist NICHT schlimm, wenn es Euch KEINEN Spaß macht! Nicht jeder mag Schokoladenpudding. Vanillecreme ist auch lecker!

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